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Elversberg
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Verl
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Lotte
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02.07.2007 - Interview mit Vincent Wagner


Vincent Wagner stellte sich im Trainingslager Marienfeld beim heutigen offiziellen Pressetermin den Fragen der Journalisten. Das Interview wurde von Tim Zähringer, unserem Mann vor Ort, aufgezeichnet.


Vincent, wie ist denn das Profileben?

Schön. Schön anstrengend.


Ist die Umstellung schwer gefallen?

Im Moment bin ich alleine, aber nächste Woche kommt meine Freundin mich wieder besuchen. Ich wohne ja zur Zeit im Hotel, und sie kommt dann an den Wochenenden, wenn sie denn kann. Ansonsten ist der Tag durchs Training ausgefüllt.


Essen ist die erste auswärtige Station?

Ja, aber ich bin nicht zum ersten Mal weg von Zuhause. Schon die letzten drei, vier Jahre war ich nur am Wochenende in der Heimat. Als ich letztes Jahr in Rostock zum Studium war, hatte ich ja auch schon meine eigene Wohnung. Ich kann das alles schon alleine.


Was haben Sie studiert?

Mathe und Geschichte auf Lehramt.


Wollen Sie das Studium hier in Essen fortsetzen?

Erstmal nicht, das haut zeitlich nicht hin.


Es war ja schon ein großer Schritt, den Sie getan haben. Wie schwer ist Ihnen das gefallen?

Gar nicht!

... gar nicht?

Nein, da gab es nicht viel zu überlegen. Wenn sich so eine Chance bietet, muss man sie nutzen. Ich habe jetzt einen 2-Jahres-Vertrag, und ich werde in diesen zwei Jahren voll angreifen. Wenn das nicht klappt, dann studiere ich halt ganz normal weiter.


Angesichts ihrer Torquote in der letzten Saison dürften doch einige Vereine an Sie herangetreten sein? Warum haben Sie sich für Rot-Weiss Essen entschieden?

Weil das Angebot gepasst hat und weil sich der sportliche Leiter um mich bemüht hat. Generell hat sich RWE am meisten um mich gekümmert, und darum fiel die Entscheidung ganz leicht.


Was erwarten Sie in der jetzt kommenden Saison?

Mein größter Wunsch ist es zu spielen, der Wunsch ist ja immer da. Ich werde mich reinhängen und im Training alles geben, und dann wird man sehen, was dabei rauskommt.


Wie groß ist der Unterschied zwischen Verbandsliga und Regionalliga? Wie ist der Eindruck nach den ersten Trainingstagen?

Das Trainingspensum ist natürlich höher als das, was ich in letzter Zeit absolviert habe. Aber das Gerücht, dass ich nur einmal in der Woche trainiert hätte, ist Quatsch. In den letzten Monaten habe ich so oft trainiert wie möglich, mindestens zwei bis drei Mal die Woche. Wir haben in Schwerin in der Regel vier Mal die Woche trainiert. Das Problem war nur, dass ich durch mein Studium nicht immer Zeit hatte, am Training teilzunehmen. Man merkt schon, dass das Tempo in den Trainingsspielen höher ist. Aber dadurch, dass die Außenspieler extrem ihre Positionen halten, habe ich in der Mitte viel Platz und spiele meistens Mann gegen Mann. In der Verbandsliga hatte ich meistens mit zwei Wadenbeißern zu kämpfen.


Wo sehen Sie selbst Ihre Stärken und Schwächen?

Meine Stärken liegen im Torabschluss und im Spiel im "Sechzehner". Außerdem habe ich kein Problem damit, dahin zu gehen, wo es weh tut. Zu meinen Schwächen zählt, dass mir noch die nötige Ruhe am Ball fehlt.


Wie ist der erste Eindruck von der Mannschaft?

Eine junge, hungrige, ehrgeizige Truppe!



Das Interview wurde im Rahmen des offiziellen Presstermins am 02.07.2007 im Trainingslager Marienfeld aufgezeichnet.