[ Jawattdenn.de - Saison 2007/08 ]      

 





Tabelle

1
Essen
-
2
Oggersheim
-
3
Elversberg
-
4
Verl
-
5
Lotte
-
6
Trier
-
7
Worms
-
8
Kleve
-
9
Cloppenburg
-
10
Dortmund II
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11
Münster
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12
Köln II
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13
Gladbach II
-
14

Leverk. II

-
15
Mainz II
-
16
Lautern II
-
17
Bochum II
-
18
Schalke II
-


Letztes Spiel


09.08.08 - 1:3 (1:1)


Nächstes Spiel


15.08.08 - 18:30 Uhr
PGW Arena Lotte


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Spielbericht: Regionalliga-Nord | Rot-Weiß Ahlen - Rot-Weiss Essen 2:0 (1:0)


Hopping Hamburg-City & 1.Bundesliga Hamburger SV - VfL Bochum

Letztes Wochenende war es endlich so weit.

Die lang geplante Hamburg-Tour stand an und so wurde auf das erste Saisonspiel unserer Rot-Weißen nach der Winterpause verzichtet. Natürlich kümmerte man sich vorher um einen kleinen SMS Ticker und war spätestens um 15:45 Uhr nicht mehr ganz so traurig dieses Spiel verpasst zu haben.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Fußballs. Da wir vor dem Spiel Hamburger SV – VfL Bochum noch genügend Zeit hatten, fuhren wir mit dem Bus in den Stadtteil St. Pauli. Als wir uns auf die Suche nach dem Stadion machten, war das bekannte Heiligengeistfeld (nicht mehr als ein großer gepflasterter bzw. asphaltierter Platz) schnell gefunden. Das Stadion sahen wir aber erst auf den zweiten Blick.

Aus der Ferne wäre es uns beinahe gar nicht aufgefallen, wenn nicht vier Flutlichtmasten zu erkennen gewesen wären. Näher am Ort des Geschehens fiel uns auf, dass dieses Stadion aktuell nicht viel vom berühmten Charme zu bieten hat. Eine große Baufirma mit Namen Hellmich baut dieses nämlich gerade um. Aus vier sehr maroden Tribünen wird nach und nach ein modernes kleines Stadion entstehen, das maximal 27.000 Zuschauer fasst. Hinter der Gegengeraden befinden sich zudem viele alte Container und in einem davon ist der Fanshop untergebracht.Nachdem wir mit der Besichtigung des Millerntor-Stadions fertig waren, haben wir uns auf den Weg zur HSH Nordbankarena gemacht. Trotz der recht frühen Uhrzeit waren schon sehr viele Fans unterwegs. Das Stadion betraten wir durch den Eingang hinter der Südtribüne. Hierbei bemerkten wir, dass sehr wenige Ordner zum Abtasten da waren. Natürlich standen wir in der falschen Schlange und es dauerte nahezu ewig, weil jede Zigarettenpackung der Zuschauer einzeln kontrolliert wurde. Endlich auf dem Stadiongelände angekommen, lief uns ein Verkäufer der Fanzeitung „Seemannsgarn“ (vergleichbar mit der Kurvennews der UE) über den Weg. Das Chosen Few Hamburg (CFHH)-Mitglied verkaufte uns diese zum Preis von 30 Cent.

Mit Getränken und dem „Seemannsgarn“ bestückt suchten wir unsere Plätze in der Nordkurve auf. Diese befanden sich im Oberrang gefühlte 30 cm unter dem Stadiondach. Von dort aus hatten wir einen guten Blick auf das Spielfeld und CFHH, allerdings konnten wir weder die Anzeigetafel noch den Stehblock der Hamburger Anhänger (mit Ausnahme des Capos) sehen. Vor dem Spiel war wenig bis gar nichts von den Fans zu hören, da in der Arena eine relativ hohe Geräuschkulisse vorhanden ist.


Das Spiel begann und die Stimmung auf den Rängen sollte sich schnell dem Spielgeschehen anpassen. Die 22 Spieler unten auf dem Rasen zeigten eine ziemlich uninteressante erste Halbzeit und die knapp 50.000 Fans auf den Rängen waren im Stadion auch eher selten zu hören. Anzumerken ist allerdings, dass der VfL Bochum von Beginn auf gleichem Niveau wie der HSV zu sein schien und man daher von den Bochumer Fans mehr Stimmung erwartet hätte. Zu hören waren sie auf Grund der Personenanzahl sowieso nur wenige Male, aber man sah kaum Bewegung im Fanblock. Die Stimmung bei den Hamburgern änderte sich aber in der 40ten Minute, denn da schoss Ivica Olic nach Vorarbeit von Piotr Trochowski die Hamburger in Führung und nun zeigten die Fans endlich, wie viel Stimmung Hamburg zu bieten hat. CFHH stimmten ab diesem Zeitpunkt diverse Schlachtrufe an, die vor allem von der Nordkurve unterstützt wurden. In Hamburg gibt es wenige verschiedene Lieder und Schlachtrufe, allerdings werden die wenigen, die es gibt, von sehr sehr vielen mit gerufen. Sehr beliebt ist ein Wechselruf von Oberrang (CFHH) und Rest der Nordkurve… abwechselnd ruft man „Kämpfen und Siegen“, „HSV“. Anti-Bochum-Rufe waren ebenfalls deutlich zu hören.

Nach der Halbzeitpause wurde die Atmosphäre auf den Rängen deutlich besser. CFHH machte trotz ihrer geringen Personenanzahl mehr Stimmung als der größere Fanbereich im Unterrang hinter dem Tor, wo auch Poptown Hamburg zu Hause ist. Der Capo im Unterrang war als verlängerter Arm von CFHH zu sehen, denn er konnte alleine gar nichts ausrichten. Er präsentierte sich leicht lächerlich, da seine Lieder und Rufe von der Masse wenig angenommen wurden, er immer wieder von CFHH mit anderen Liedern überstimmt wurde und er sowieso die meiste Zeit mit Mikro und Megaphone beschäftigt war.

Die Stimmung hielt sich in der zweiten Halbzeit auf konstantem Niveau, was auch daran lag, dass David Jarolim mit Toren in der 65ten und 71ten Minuten das Spiel für den HSV entschied. Auch während der zweiten Halbzeit habe ich mich eher für die Hamburger Stimmung interessiert, sodass ein ausführlicher Spielbericht woanders gelesen werden muss.


(vh)





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