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23.06.2005 - Was ich mir wünsche?

Keine Frage: Man könnte es kurz machen und sagen, dass man einfach nur aufsteigen will! Die letzte Saison hat uns allerdings gezeigt, dass mehr dazu gehört, als in großer Euphorie den Aufstieg zu feiern.

Wohin der Weg in der kommenden Spielzeit hinführen wird ist noch zu bestimmen. Zu wenig ist bekannt, wie stark der Kader wirklich ist. Fast die komplette Mannschaft verlässt unseren RWE, inklusive einiger Verantwortlichen. Zu den neuen Gesichtern gehören zwei neue Torhüter, André Maczkowiak und Dirk Langerbein, die Defensivleute Stefan Lorenz, Michael Bemben, Victor Hugo Lorenzon, Florian Thorwart und Ronny Nikol, die Mittelfeldspieler Michael Lorenz, Holger Wehlage, Thorsten Horz, Tim Gorschlüter und der offensive Mittelfeldspieler Ferhat Kiskanc, sowie Stürmer Macchambes Younga-Mouhani. Außerdem konnte man mit Olaf Janssen einen neuen sportlichen Leiter begrüßen.

Obwohl diese Neuzugänge allein keine Voraussetzung für eine Saison sind, darf man als Fan träumen und seine Wünsche äußern - oder ist es ein Hoffen?

Nicht nur die Kaderfrage ist eine bisherige unbekannte Variable, sondern auch die Auswirkungen der Neuverteilung der Tribünen und die daraus resultierende Verbannung von „Stammplätzen“, wie dem Block I. Wie wird die Fanszene in Essen darauf reagieren? Wird es massenweise Boykott geben? Verkauft der Verein in Folge dessen weniger Dauerkarten? Gehen die Zuschauerzahlen gravierend stark zurück? Bleibt die Stimmung demnächst auf der Strecke?

Mein erster Wunsch für die kommende Saison lautet daher, dass wir Fans schnell eine Lösung finden, mit dieser Entscheidung zu Leben. Sicherlich werden wir uns an die neue Situation gewöhnen müssen, doch eine Veränderung birgt auch eine Chance. Vielleicht wächst die Fanszene dadurch mehr zusammen; vielleicht schaffen wir es, mit dieser Auflage etwas neues, besseres aufzubauen. Ich hoffe, dass diese Entscheidung nicht auch eine Spaltung der Fans hervorruft.

Mein zweiter Wunsch baut auf den sportlichen Leiter auf. Ich wünsche mir, dass er mehr Verhandlungsgeschick hat, dass er gute, motivierte Spieler verpflichtet und er vom gesamten Team (wenn es dann mal ein Team gibt) akzeptiert wird. Ich hoffe, dass diesmal eine Zahl „16“ nicht im Nachhinein für die Fehleinkäufe steht, sondern für das gute Arbeiten der sportlichen Leitung.

Mein dritter Wunsch bezieht sich auf die Saison selbst. In den vergangenen Spielzeiten sind wir immer schlecht gestartet und mussten mehrmals am Ende diesem Rückstand Tribut zollen. Ich wünsche mir, dass wir diesmal einen guten Saisonstart hinlegen, so dass keine zusätzlichen Unruhen im Verein entstehen. Die verlorene Euphorie wiederzugewinnen, sollte eine hohe Priorität in der Arbeit von Neuhaus und Co. besitzen.

Mein vierter Wunsch ist sicherlich der realistischste Wunsch. Ich wünsche mir, dass die Saison nicht zum finanziellen Desaster wird. Ich vertraue dem Vorstand, dass er konsequent und ehrlich arbeitet, wie in den vergangenen fünf Jahren. Eine böse Überraschung im Mai 2006 schließe ich nicht aus, doch habe ich kaum Bedenken, dass dies zu einer unüberwindbaren Hürde werden könnte. Die Jahreshauptversammlung hat aber deutlich gezeigt, welcher finanzielle Ballast auf dem Verein liegt. Ein schneller Wiederaufstieg ist deshalb schon unter diesem Gesichtspunkt vonnöten.

Mein letzter Wunsch resultiert aus den Erkenntnissen der vergangenen Saison. Das neue Team sollte auch als Team agieren. Aktion statt Reaktion sollte die Vorgabe sein! Ich möchte endlich wieder attraktiven Fußball sehen und nicht nur von der gegnerischen Elf. Vor allen Dingen die letzten Spiele der Zweitligasaison waren eine Qual für jeden Fan von RWE. „Schlechter kann es nicht mehr werden“ sollte nicht als Messlatte gelten. Spielerisch muss einiges passieren, denn eine erneute Saison der langen Bälle, der Konzeptlosigkeit und im Endeffekt der Erfolglosigkeit, hätte wohl gravierende Auswirkungen.

Bleibt zu wünschen, dass das oftmals erklärte und zitierte Ziel der Vereinsverantwortlichen, „der direkte Wiederaufstieg“, erreicht wird. Denn sonst wünschen wir uns schon bald nur noch die RWE-Retter-T-Shirts.

(tp)



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